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Das Leben und die Geschichte der Maya
Das Wissen über die Geschichte und Kultur der Maya hat sich in den letzten Jahrzehnten erheblich erweitert und vertieft. Mehrere Hunderte Fundstätten der versunkenen Mayakultur wurden bisher in Südmexiko, Guatemala und Honduras entdeckt, Tikal gilt von allen als die größte und prächtigste.
Die Mayas waren Baumeister und Forscher. Sie bauten Paläste, errichteten monumentale Pyramiden, schufen riesige Straßennetze und erforschten die Sterne, um exakte Kalender zu erstellen. Sie waren erstaunliche Heiler, aber auch grausame Herrscher und Krieger. Mexiko, Costa Rica, Guatemala und Belize sind keine wilden Länder. Der Reisende, der dorthin fährt,
um Völker Ruinen und die Pflanzen-
Palenque
Chichen Itza
Uxmal
Seit der spanischen Eroberung im frühen 16. Jahrhundert sind die Maya dem physischen und kulturellen Druck der europäischen und europäisierten Bevölkerung dieser Länder ausgesetzt gewesen, worauf sie auf ganz unterschiedliche Art und Weise reagiert haben -
Über 15 bis 20 Jahrhunderte beherrschten sie das heutige Gebiet von Südmexiko, Guatemala, Belize und Honduras. Herausragend waren vor allem die Astronomie der Maya, ihr ausgefeilter Kalender, ihre Mathematik, und ihr komplexes Schriftsystem, welches sie als einziges Urvolk Amerikas entwickelten.
Erst in den letzten zwanzig Jahren entdeckten die Archäologen, dass sie keine friedliche Hochkultur darstellten, die ihre Zeit vor allem mit Ballspiel, bildender Kunst und der Beobachtung der Sterne verbrachte. Stattdessen brachten sie den Göttern blutige Opfer dar und bekriegten sich gegenseitig äußerst intensiv.
Im neunten Jahrhundert kam das Ende der Hochkultur.